Unterricht 2017-12-12T17:23:40+00:00

Lernen und Lehren am KaiFU

Warum der Unterricht an erster Stelle steht

Der Unterricht ist unser Kerngeschäft. Guter Unterricht sollte alle – Schüler und Lehrer – fordern und herausfordern.

Das kann manchmal anstrengend sein, darf aber auch Spaß machen. Denn für uns sind respektvolles Miteinander, hohe Motivation und eine gute, konstruktive Arbeitsatmosphäre die wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiches und nachhaltiges Lernen.

Unterrichtsfächer


Hier melden sich die Fachbereiche selber zu Wort

Wer sollte mehr über den Schulalltag im jeweiligen Fach wissen als die Fachbereiche selbst? Hier findet man Bildergalerien, kurze Abrisse, ausführliche Konzepte … die Fachbereiche stellen sich in diesem Bereich selber vor.

Erfahren Sie mehr über die einzelnen Fächer: Wählen Sie das Fach, für das Sie sich besonders interessieren. Willkommen im Klassen- oder Kursraum!

Klassen 5 – 6


Die Beobachtungsstufe umfasst die Klassenstufe 5 und 6. Die 5. Klassen sind im Neubau untergebracht, weil sie dort ein bisschen für sich sind und einen eigenen kleinen Schulhof haben, wo sie von den „Großen“ unbehelligt spielen können. Die 6. Klassen haben ihre Klassenräume im Altbau im Parterre.

Das pädagogische Konzept der Beobachtungsstufe:

  • sanfter Übergang von der Grundschule ins Gymnasium
  • fördern und fordern
  • intensive Beratung von Eltern und Schülern

Nach wie vor ist der Übergang von der Grundschule in die Beobachtungsstufe des Gymnasiums besonders schwierig, weit schwieriger als der Übergang in die Stadtteilschule. Unter anderem auch deshalb, weil die Verkürzung der Schulzeit im Gymnasium auf 8 Jahre erhebliche Anforderungen an die Leistungsbereitschaft und -fähigkeit der Schüler stellt. Was tun wir, um den Schülerinnen und Schülern zu helfen?

Erfolgreiches Lernen gelingt nur in einer guten Klassengemeinschaft. Deshalb wenden wir vor allem in der ersten Wochen viel Zeit und Energie auf, damit die Kinder sich gut kennenlernen, Regeln des Zusammenlebens und der Konfliktbewältigung lernen. Konkret bedeutet dies, dass wir schon vor den Sommerferien einen ersten Kennenlernnachmittag veranstalten. Die ersten drei Schultage nach den Sommerferien sind dann ganz dem „Ankommen“ und „Kennenlernen“ der Klassenkameraden und der Schule gewidmet. Erst am vierten Tag beginnt der planmäßige Fachunterricht.

Kurz vor den Herbstferien findet dann diese Phase ihren krönenden Abschluss in einer dreitägigen Kennenlernreise in die nähere Umgebung Hamburgs. Für Kinder und Klassenlehrer ist es eine schöne und wichtige Zeit. Die Klasse ist allein in einem Haus, nur mit ihren beiden Lehrern zusammen, man lernt sich kennen, mit seinen Stärken und Schwächen, Vertrauen bildet sich und die Gemeinschaft wird gestärkt durch gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen.

Die Aktivitäten zur Stärkung der Klassengemeinschaft sind damit natürlich nicht beendet.

Jede Woche findet eine Stunde „Klassenrat“ statt, bei der beide Klassenlehrer anwesend sind und in der die Kinder ihre im alltäglichen Zusammenleben auftretenden Konflikte klären können. In der Regel bringen sie von der Grundschule schon beeindruckende Kompetenzen dazu mit und sind in der Lage, den Klassenrat selbstständig zu leiten.

Zu Beginn der Klasse 6, Ende September, fahren alle 6. Klassen für eine Woche in unser

Nordseeheim Wenningstedt/Sylt e.V.: Eine unvergessliche Zeit für die Lehrer und Schüler.

Klassen 7 – 10


Wahlpflichtbereiche

Ab der achten Klasse darf man Wahlfächer wählen.

Es gibt drei Wahlpflichtbereiche. Aus jedem Bereich muss ein Kurs gewählt werden. Zusätzlich kann man vom ersten oder dritten Bereich noch einen Kurs extra wählen. In den ersten zwei Wochen hat man noch einmal die Chance, in Absprache mit dem Mittelstufenkoordinator ein Wahlpflichtfach zu tauschen (vorausgesetzt im einzutauschenden Kurs sind noch Plätze frei) oder, wenn man vier Fächer genommen hat, eins aus dem dritten Wahlpflichtbereich zu streichen.

Die Kurse umfassen ein Jahr, danach kann man sich neu entscheiden.

Ausnahmen sind hier die dritten Fremdsprachen Spanisch, Japanisch und Latein, die Kurse sind vierstündig. Mit der dritten Fremdsprache kann man in der 10. Klasse beginnen.

Wahlpflichtbereich I

  • Kunst
  • Musik
  • Darstellendes Spiel

Wahlpflichtbereich II

  • Religion
  • Philosophie

Wahlpflichtbereich III

  • Dritte Fremdsprachen (ab Klasse 10)
    • Spanisch
    • Japanisch
    • Latein
  • Naturwissenschaftliches Praktikum
  • Musikpraktischer Kurs
    • Chor
    • Band
    • Orchester
  • Wirtschaft (ab Klasse 10)
  • Informatik
  • Film

Änderungen im Wahlpflichtbereich durch das achtjährige Gymnasium

Die Stellung des Wahlpflichtbereiches hat sich geändert. War er zuvor vor allem eine Möglichkeit, seine speziellen Neigungen und Interessen zu finden und zu fördern, muss der Wahlpflichtbereich inzwischen auch auf die Oberstufe vorbereiten. Die ersten Erfahrungen mit G8 und die geänderten Anforderungen in der Oberstufe machen deutlich, dass in den Naturwissenschaften verstärkter Vorbereitungsbedarf besteht. Als Ergänzung und Begleitung zu unserem Projekt-Curriculum bieten wir daher vornehmlich naturwissenschaftliche Praktika in unseren neu ausgestatteten Räumen an, in denen in kleinen Kursen (20-25) gelernt und methodisch auf die Oberstufe vorbereitet werden kann. Für die alternative Anwahl eines musikpraktischen Kurses ist es notwendig, zuvor mit seinem Musiklehrer zu sprechen.

Die Schülerinnen und Schüler wählen den gewünschten Schwerpunkt für das naturwissenschaftliche Praktikum (Biologie, Chemie, Physik) oder einen musikpraktischen Kurs (Chor, Band, Orchester) für das kommende Schuljahr. Auf Grund dieser Wahl versuchen wir, die entsprechenden Kurse einzurichten und teilen die Schülerinnen und Schüler ein. In den Kursen werden verstärkt Themen bearbeitet und Methoden genutzt, um auf die Oberstufe vorzubereiten. Diese Umstellung sollte bei der Wahl der Kurse mit bedacht werden.

Eine weitere Konsequenz ist, dass die dritte Fremdsprache nun bereits in der 10. Klasse aufgenommen werden muss, damit sie drei Jahre unterrichtet werden kann. Die Anzahl der Stunden pro Woche beträgt in jedem Jahrgang vier Stunden. Das Angebot dafür liegt im Wahlpflichtbereich III, allerdings mit vier anstatt zwei Wochenstunden, sodass kein anderer Kurs aus diesem Bereich gewählt werden kann. Die Abwahl einer anderen Fremdsprache ist am KaiFU nicht möglich.

Wahlpflichtbroschüren und -wahlbögen für 2017/2018

Zurzeit haben alle Schülerinnen und Schüler, die ans KaiFU kommen, bereits in der Grundschule Englisch als erste Fremdsprache begonnen und führen diese mindestens bis zur 10. Klasse einschließlich fort.

In der 6. Klasse beginnen sie mit der zweiten Fremdsprache, hier bieten wir Französisch, Latein und Spanisch an.

In der 8. Klasse bieten wir die Aufnahme einer dritten Fremdsprache nicht an, erst in der 10. Klasse haben alle die Möglichkeit, als dritte Fremdsprache Spanisch zu wählen. Wer sich dafür entscheidet, eine dritte Fremdsprache in Klasse 10 aufzunehmen, wird diese dann 3 Jahre lang vier Stunden pro Woche lernen. Die Belegungsverpflichtung für den Wahlpflichtbereich III entfällt in diesem Fall, sodass der zeitliche Mehraufwand zwei Unterrichtsstunden pro Woche beträgt. Die Abwahl einer anderen Fremdsprache ist am KaiFU nicht möglich.

Bildungsstandards

Lernstandserhebung in Klasse 8

Im Jahrgang 8 findet (erstmalig im Schuljahr 2007/2008) eine Lernstandserhebung statt. Dabei wird in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik hamburgweit derselbe Test geschrieben, in dem Kompetenzen überprüft werden. Diese werden inhaltlich nicht gesondert vorbereitet, sondern sollen Aufschluss darüber geben, wie im Unterricht weitergearbeitet werden sollte. Das Ergebnis der Lernstandserhebung fließt nicht in die Noten ein.

Nähere Informationen finden Sie auf der offiziellen Seite der Behörde.

Überprüfungen in Klasse 10

Im Jahrgang 10 finden für alle SchülerInnen der 10. Klassen die Überprüfungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und einer Fremdsprache statt.

Allgemeine Informationen als Zusammenfassung des §80 APO-AS der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen für allgemeinbildende Schulen:

  • Die schriftlichen Arbeiten werden zentral gestellt
  • Die schriftlichen Arbeiten werden von einer in der Parallelklasse unterrichtenden FachlehrerIn korrigiert.
  • Die mündliche Überprüfung findet in derselben Fremdsprache statt, in der auch die schriftliche Überprüfung stattfand. Zusätzlich wird nach den schriftlichen Überprüfungen Deutsch und/oder Mathematik als weiteres mündliches Prüfungsfach gewählt.
  • Die schriftliche und ggf. mündliche Prüfungsnote wird zu gleichen Teilen zu einer Prüfungsnote zusammengefasst. Die Prüfungsnote geht seit dem Schuljahr 2008/2009 zu 30% in die Jahresnote des Fachs ein.

Weitere Informationen

… zu schriftlichen Überprüfungen und allgemeinen schriftlichen Abschlussprüfungen, z.B. Hauptschul- und Realschulabschluss, finden Sie hier bei der Behörde für Schule und Berufsbildung.

Mediencurriculum Klasse 5-8

Klasse: 5
Fächer: Natur & Technik
Anwendungsebene: System, Bearbeitung
Wichtige Techniken: Authentifikation, Navigieren im System, Speichern und Öffnen von Dokumenten, Ordner anlegen, Dockfunktionalität, Dokumente löschen, Papierkorb leeren, Ordnung nutzen, Drucken, Druckerauswahl
Kenntnisse: Struktur Rechner, Netz, Benutzer, Sicherheit, Schreibprogramm, Speichertechniken, Hilfefunktion, Suchfunktion

Klasse: 5
Fächer: Natur & Technik, Deutsch, Biologie, Bildende Kunst
Anwendungsebene: Textverarbeitung
Wichtige Techniken: Editieren, Formatieren, Gestalten, Rechtschreibprüfung, Bilder in Dokumente einfügen
Kenntnisse: Struktur: Dokument, Abschnitt, Absatz, Wort, Zeichen, Schriftarten, Lexika, Tastaturkürzel

Klasse: 5
Fächer: Mathematik
Anwendungsebene: Diagramme
Wichtige Techniken: Erstellen, Bearbeiten, Einfügen in Textdokumente, Nutzen richtiger Diagramme, Rechenoperationen in Tabellenkalkulation
Kenntnisse: Spalten, Zeilen, Verknüpfungen, Formatierungen, Einsatz richtiger Diagrammarten

Klasse: 6
Fächer: Geographie
Anwendungsebene: Internet-Recherche
Wichtige Techniken: Kataloge/Lexika/Wikis/Suchmaschinen nutzen, Suchraum einschränken, Suchergebnis bewerten
Kenntnisse: Wichtige Suchkriterien nutzen, Suchraum einschränken
Unterrichtseinheit: Projektunterricht

Klasse: 6
Fächer: Deutsch
Anwendungsebene: Webseiten I
Wichtige Techniken: Webseiten bewerten und nutzen, Anlegen von Materialsammlungen, gemeinsame Ordner nutzen
Kenntnisse: Hypertext, Website, Webseite, Links, Struktur einer Seite, Kriterien für eine gute Website, Urheberrecht
Unterrichtseinheit: Präsentation Projektergebnisse

Klasse: 6
Fächer: Kunst
Anwendungsebene: Bilder und deren Bearbeitung
Wichtige Techniken: Bildersuche im Internet, Bildverwaltung, Scannen, Digitalfotos erstellen und einlesen, Skalieren, Ausschnitt, Korrekturen Farbe, Schärfe, Screenshots
Kenntnisse: Bildgröße, Thumbs, Urheberrecht, Schnittstellen, Dateigröße, Auflösung, Farbmodell, Seitenaufbau, Gestaltungskriterien
Unterrichtseinheit: Lehrplan 5/6 – 5 Medien

Klasse: 7
Fächer: Geographie, Geschichte
Anwendungsebene: Präsentation
Wichtige Techniken: Präsentation gestalten, Kartenelemente aufbereiten, Elemente einbinden, Vortrag präsentieren
Kenntnisse: Gestaltungskriterien, Inhaltskriterien, passive Elemente, aktive Elemente, Vortragsregeln

Klasse: 8
Fächer: Deutsch, Kunst, Ausbildung von je 4 Assistenten vorher in einem Filmkurs
Anwendungsebene: Film
Wichtige Techniken: Film und Trickfilm, Filmschnitt, Titel
Kenntnisse: Kamerabedienung

Klasse: 8
Fächer: Physik, Chemie, Biologie
Anwendungsebene: Messen, steuern, regeln
Wichtige Techniken: Workbook einrichten, Versuch aufbauen, Sensoren auswählen, Messgrößen einrichten, Messgeräte anpassen, Versuche auswerten, Graphen erstellen, Größen berechnen, Messwerte auslesen
Kenntnisse: analoge und digitale Sensoren, Abtasttheorem, Ausgleichsgerade
Unterrichtseinheit: Schülerversuche im NW-Unterricht

Das Mediencurriculum ist am KaiFU in das Projektcurriculum integriert.

Projekt ist …


…, wenn wir keinen Unterricht machen.
…, wenn wir mal raus dürfen.
…, wenn wir zusammen arbeiten.
…, wenn wir selbst entscheiden.
…, wenn wir auch aus Fehlern lernen.
… immer wieder eine neue Herausforderung.

Seit vielen Jahren fördern wir durch Projektunterricht wichtige Lern- und Methodenkompetenzen in unserer Schule. Wieder werden in allen Klassen 5 bis 9 fächerübergreifende Projektwochen durchgeführt. Das heißt: Projektblockungen für 20 Klassen in 15 Schulwochen mit 24 Projekttagen.

Was ist unser Ziel?

Durch Einüben von Lern- und Arbeitsmethoden, Arbeit in Gruppen, selbst gestellte Ziele und Aufgaben soll ab Klasse 5 langfristig eine Verbesserung der Selbstständigkeit sowie ein Bewusstsein für den eigenen Lern- und Arbeitsprozess der Schülerinnen und Schüler erreicht werden. Eine Übernahme und die weitere Nutzung der Kompetenzen in anderen Fächern soll gefördert werden.

Beispiele besonders gelungener Projektarbeiten

Bilderstrecke zum Projekt 6 „Ernährung und Bewegung“

Klasse 5 „Tier – Freiheit und Grenzen“

Fächer: Deutsch, Biologie, Natur & Technik, Bildende Kunst
Zeitraum: vor und nach den Maiferien
Themenwahl: Tierwahl
Konzept: Tierbeobachtungen bei Hagenbeck; Recherche; Bücherkiste; Mappenarbeit; geblockte Stunden
Methoden: Arbeiten in Gruppen, Gruppen­ämter, Sach­text­be­ar­beitung, Quellen­angabe, Inhalts­ver­zeich­nis, mind-map, Pro­jekt­tage­buch, Pro­to­koll von Beobachtungen, Be­schrei­bun­gen, Steck­brief, Inter­net­re­cherche, Text­ver­arbeitung, Bild­be­arbeitung, Layout einer Mappen­arbeit, Präsen­tation in der Klasse und vor Eltern

Kompetenzen werden von anderen Fächern genutzt, weitere Methoden werden eingeführt.

Klasse 6 „Ernährung und Bewegung“

Fächer: Biologie, Sport, Deutsch
Zeitraum: nach den Herbstferien
Themenwahl: nach Vorgabe, 16 Themenfelder
Konzept: Befragungen; Kostproben, Plakate, „Messe“-Präsentation; Stundenblockungen;

Methoden: Befragungen und ihre Auswertung, Diagramme, Versuche durchführen, protokollieren und auswerten, eigenständiges Planen von außerschulischen Erkundungsorten, Layout eines Plakats, Powerpoint-Präsentation, Präsentation als „Ernährungsmesse“

Kompetenzen werden von anderen Fächern genutzt, weitere Methoden werden eingeführt

Klasse 7 „Akustik“

Fächer: Physik, Musik, Biologie
Zeitraum: Februar
Themenwahl: nach Vorgabe, eigene Themen möglich
Konzept: Forschen, bauen, Musik machen …; Präsentation der Besten in der Aula; 2 Projekttage und Stundenblockungen
Methoden: Trainieren und Festigen erworbener Kompetenzen, Präsentation aller Klassen in der Aula

Kompetenzen werden von anderen Fächern genutzt, weitere Methoden werden eingeführt

Klasse 8 „Umwelt“

Fächer: Physik, Biologie, Geografie
Zeitraum: November
Themenwahl: Wahl aus vorbestimmten Themen, eigene Themen möglich
Konzept: Forschen, experimentieren; Protokollieren, auswerten, beschreiben; Präsentieren: Vortrag; 2 Projekttage und Stundenblockungen
Methoden: Entscheidungen aus einer Anzahl von Themen mit eigener Schwerpunktsetzung, verpflichtende naturwissenschaftliche Versuche, Präsentationen als Vorträge

Kompetenzen werden von anderen Fächern genutzt, weitere Methoden werden eingeführt

Klasse 9 „Universum“

Beteiligte Fächer:  Am Projekt sind die Fächer Geographie, PGW, Physik und Chemie beteiligt.

Themenwahl: Es gibt prinzipiell eine freie Themenwahl, die sich an den Interessen der Schüler orientiert. Zur Orientierung werden den Schülern Themen vorgeschlagen.
Konzept: Die Fachlehrer unterstützen als Mentoren die Arbeit in den Kleingruppen während der Arbeitsphase und bewerten auch den Vortrag.
Methoden: Die Bearbeitung der Themen orientiert sich an den Standards der mündlichen Abiturprüfung, d.h. die Schüler erarbeiten sich zum selbst gewählten Thema eine Leitfrage und beantworten diese in einem begründeten Fazit.
Präsentationen: Die Präsentationen finden im Fachunterricht statt.

Fit für die Profiloberstufe!

Erfahrungsbericht: Wie liefen die Projekte?

Im gesamten Schuljahr gab es nun immer wieder Phasen, wo Schülerinnen und Schüler freier als sonst arbeiten konnten. Wir beobachteten sehr intensiv in die Themen einsteigende Gruppen und sahen Schüler nach auswärtigen Terminen mit interessanten Erfahrungen wiederkommen. Wir freuten uns an sehr gelungenen Präsentationen und interessanten Gesprächen mit den nun zu Experten gewordenen Schülern.

Natürlich konnten wir auch Durchhänger und Gruppenkonflikte beobachten, aber solche Probleme sind normal und deren Überwindung ist ein Schritt zur Eigenverantwortung. Die abschließenden Befragungen der Schüler und auch der Lehrer machten insgesamt eine breite Zustimmung deutlich.

Weil das Konzept immer verbesserungsfähig ist, werten wir fortlaufend Anregungen, Kritik und Lob von Eltern, Schülern und Lehrern aus. Damit sichern wir eine ständige Optimierung der Projekte, sowohl in der organisatorischen Durchführung als auch inhaltlich und in den Anforderungen an die Schüler.

Ich möchte hier abschließend Prof. Dr. J. Bastian von der Uni Hamburg, FB Erziehungswissenschaften zitieren: „Der Erwerb von erweiterten Kompetenzen, die nicht nur auf die Aneignung von Wissen gerichtet sind, verlangt Lernsituationen, in denen einem die eigene Wahl und die Strukturierung nicht abgenommen werden, in denen man zu Verständigung und Kooperation herausgefordert ist und in denen die Entwicklung und intensive Verfolgung von eigenen Interessen gefordert werden.“
(KIWISS-Fragen-Forschen-Lernen, S.12 Körberstiftung 2006)

Ute Strubel