Unterricht2018-11-12T11:18:50+00:00

Lernen und Lehren am KaiFU

Stundentafel


Fächer

Jhg. 5

Jhg. 6

Jhg. 7

Jhg. 8

Jhg. 9

Jhg. 10

Summe

Klassenrat 1 1 1 rotierend 0,5** rotierend 3
Deutsch 5 4 4 4 3,5** 4 21
Mathe 5 4 4 4 4 4 25
Englisch 5 4 4 4 3 4 24
2. Fremdsprache 4 5 4 4 2 19
N & T 2 26
Biologie 2 2 2 2 2
Physik 2 2 2 2
Chemie 1 3 2
Geographie 1 2 2 2 2 23
Geschichte 1 2 2 2 2
PGW 1 2 2
Sport 2 4 4* 2* 2 2 16
Kunst 2 2 2 (2) (2) (2) 20
Musik 2 2 2 (2) (2) (2)
Theater 2 (2) (2) (2)
Religion / Pilosophie 2 2 2 2 2 10
WP III 2 2 2 (4) 6
Summe 30 31 34 34 30 34 193*

* Einige Stunden werden zusätzlich zu den hier angegebenen in Form von Projekt- oder Blockunterricht erteilt.
** Der Klassenrat findet vierzehntägig im Wechsel mit einer Deutschstunde statt.

Unterrichtszeiten


Montag – Donnerstag

Stunde Zeit
Jahrgang 5 Jahrgänge 6-10
1. 08:00 – 08:45 08:00 – 08:45
Pause
2. 08:55 – 09:40 08:55 – 09:40
3. 09:40 – 10:25 09:40 – 10:25
Pause
4. 10:45 – 11:30 10:45 – 11:30
5. Mittagspause 11:30 – 12:15
6. 12:15 – 13:00 Mittagspause
Pause
7. 13:05 – 13:50 13:05 – 13:50
Pause
8. 13:55 – 14:40 13:55 – 14:40
Pause
9. 14:45 – 15:30 14:45 – 15:30
10. 15:30 – 16:15 15:30 – 16:15

Freitag

Stunde Zeit
alle Jahrgänge
1. 08:00 – 08:45
Pause
2. 08:55 – 09:40
3. 09:40 – 10:25
Pause
4. 10:45 – 11:30
5. 11:30 – 12:15
Mittagspause (Jg. 5 – 10)
6. 12:35 – 13:20
Pause
7. 13:25 – 14:10
Pause
8. 14:15 – 15:00
9. 15:00 – 15:45

a

Unterrichtsfächer


Hier melden sich die Fachbereiche selber zu Wort

Wer sollte mehr über den Schulalltag im jeweiligen Fach wissen als die Fachbereiche selbst? Hier findet man Bildergalerien, kurze Abrisse, ausführliche Konzepte … die Fachbereiche stellen sich in diesem Bereich selber vor.

Erfahren Sie mehr über die einzelnen Fächer: Wählen Sie das Fach, für das Sie sich besonders interessieren. Willkommen im Klassen- oder Kursraum!

Klassen 5 – 6


Die Beobachtungsstufe umfasst die Klassenstufe 5 und 6. Die 5. Klassen sind im Neubau untergebracht, weil sie dort ein bisschen für sich sind und einen eigenen kleinen Schulhof haben, wo sie von den „Großen“ unbehelligt spielen können. Die 6. Klassen haben ihre Klassenräume im Altbau im Parterre.

Das pädagogische Konzept der Beobachtungsstufe:

  • sanfter Übergang von der Grundschule ins Gymnasium
  • fördern und fordern
  • intensive Beratung von Eltern und Schülern

Nach wie vor ist der Übergang von der Grundschule in die Beobachtungsstufe des Gymnasiums besonders schwierig, weit schwieriger als der Übergang in die Stadtteilschule. Unter anderem auch deshalb, weil die Verkürzung der Schulzeit im Gymnasium auf 8 Jahre erhebliche Anforderungen an die Leistungsbereitschaft und -fähigkeit der Schüler stellt. Was tun wir, um den Schülerinnen und Schülern zu helfen?

Erfolgreiches Lernen gelingt nur in einer guten Klassengemeinschaft. Deshalb wenden wir vor allem in der ersten Wochen viel Zeit und Energie auf, damit die Kinder sich gut kennenlernen, Regeln des Zusammenlebens und der Konfliktbewältigung lernen. Konkret bedeutet dies, dass wir schon vor den Sommerferien einen ersten Kennenlernnachmittag veranstalten. Die ersten drei Schultage nach den Sommerferien sind dann ganz dem „Ankommen“ und „Kennenlernen“ der Klassenkameraden und der Schule gewidmet. Erst am vierten Tag beginnt der planmäßige Fachunterricht.

Kurz vor den Herbstferien findet dann diese Phase ihren krönenden Abschluss in einer dreitägigen Kennenlernreise in die nähere Umgebung Hamburgs. Für Kinder und Klassenlehrer ist es eine schöne und wichtige Zeit. Die Klasse ist allein in einem Haus, nur mit ihren beiden Lehrern zusammen, man lernt sich kennen, mit seinen Stärken und Schwächen, Vertrauen bildet sich und die Gemeinschaft wird gestärkt durch gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen.

Die Aktivitäten zur Stärkung der Klassengemeinschaft sind damit natürlich nicht beendet.

Jede Woche findet eine Stunde „Klassenrat“ statt, bei der beide Klassenlehrer anwesend sind und in der die Kinder ihre im alltäglichen Zusammenleben auftretenden Konflikte klären können. In der Regel bringen sie von der Grundschule schon beeindruckende Kompetenzen dazu mit und sind in der Lage, den Klassenrat selbstständig zu leiten.

Zu Beginn der Klasse 6, Ende September, fahren alle 6. Klassen für eine Woche in unser Gruppengästehaus Klaarstrand auf Sylt: Eine unvergessliche Zeit für die Lehrer und Schüler.

Klassen 7 – 10


Wahlpflichtbereiche

Ab der achten Klasse dürfen die Schüler/innen zusätzlich Wahlfächer wählen. Es gibt insgesamt drei Wahlpflichtbereiche. Aus jedem Bereich muss ein Kurs gewählt werden. Zusätzlich kann man vom ersten oder dritten Bereich noch einen Kurs extra wählen. In den ersten zwei Wochen hat man noch einmal die Chance, in Absprache mit der Abteilungsleitung der Mittelstufe ein Wahlpflichtfach zu tauschen (vorausgesetzt im einzutauschenden Kurs sind noch Plätze frei) oder, wenn man vier Fächer genommen hat, eins aus dem dritten Wahlpflichtbereich zu streichen. Die Kurse umfassen ein Jahr, danach kann man sich neu entscheiden. Ausnahme ist hier die dritte Fremdsprache Spanisch, dieser Kurse ist vierstündig. Mit der dritten Fremdsprache kann man in der 10. Klasse beginnen.

Wahlpflichtbereich I Wahlpflichtbereich II Wahlpflichtbereich III
Kunst Religion Spanisch (ab Klasse 10)
Musik Philisophie Naturwissenschaftliches Praktikum
Theater Musikpraktischer Kurs:

  • Chor
  • Band
  • Orchester
Wirtschaft (ab Klasse 10)
Informatik
Film

Änderungen im Wahlpflichtbereich durch das achtjährige Gymnasium

Die Stellung des Wahlpflichtbereiches hat sich geändert. War er zuvor vor allem eine Möglichkeit, seine speziellen Neigungen und Interessen zu finden und zu fördern, muss der Wahlpflichtbereich inzwischen auch auf die Oberstufe vorbereiten. Die ersten Erfahrungen mit G8 und die geänderten Anforderungen in der Oberstufe machen deutlich, dass in den Naturwissenschaften verstärkter Vorbereitungsbedarf besteht. Als Ergänzung und Begleitung zu unserem Projekt-Curriculum bieten wir daher naturwissenschaftliche Praktika an, die methodisch und inhaltlich auf die Oberstufe vorbereiten. Für die alternative Anwahl eines musikpraktischen Kurses ist es notwendig, zuvor mit seinem Musiklehrer zu sprechen.
Eine weitere Konsequenz ist, dass die dritte Fremdsprache nun bereits in der 10. Klasse aufgenommen werden muss, damit sie drei Jahre unterrichtet werden kann. Die Anzahl der Stunden pro Woche beträgt in jedem Jahrgang vier Stunden. Das Angebot dafür liegt im Wahlpflichtbereich III, allerdings mit vier anstatt zwei Wochenstunden, sodass kein anderer Kurs aus diesem Bereich gewählt werden kann. Die Abwahl einer anderen Fremdsprache ist am KaiFU nicht möglich.

Wahlpflichtbroschüren und -wahlbögen

Zurzeit haben alle Schülerinnen und Schüler, die ans KaiFU kommen, bereits in der Grundschule Englisch als erste Fremdsprache begonnen und führen diese mindestens bis zur 10. Klasse einschließlich fort.

In der 6. Klasse beginnen sie mit der zweiten Fremdsprache, hier bieten wir Französisch, Latein und Spanisch an.
In der 8. Klasse bieten wir die Aufnahme einer dritten Fremdsprache nicht an, erst in der 10. Klasse haben alle die Möglichkeit, als dritte Fremdsprache Spanisch zu wählen. Wer sich dafür entscheidet, eine dritte Fremdsprache in Klasse 10 aufzunehmen, wird diese dann 3 Jahre lang vier Stunden pro Woche lernen. Die Belegungsverpflichtung für den Wahlpflichtbereich III entfällt in diesem Fall, sodass der zeitliche Mehraufwand zwei Unterrichtsstunden pro Woche beträgt. Die Abwahl einer anderen Fremdsprache ist am KaiFU nicht möglich.

Bildungsstandards

Lernstandserhebung in Klasse 8

Im Jahrgang 8 findet (erstmalig im Schuljahr 2007/2008) eine Lernstandserhebung statt. Dabei wird in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik hamburgweit derselbe Test geschrieben, in dem Kompetenzen überprüft werden. Diese werden inhaltlich nicht gesondert vorbereitet, sondern sollen Aufschluss darüber geben, wie im Unterricht weitergearbeitet werden sollte. Das Ergebnis der Lernstandserhebung fließt nicht in die Noten ein.

Nähere Informationen finden Sie auf der offiziellen Seite der Behörde.

Überprüfungen in Klasse 10

Im Jahrgang 10 finden für alle SchülerInnen der 10. Klassen die Überprüfungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und einer Fremdsprache statt.

Allgemeine Informationen als Zusammenfassung des §80 APO-AS der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen für allgemeinbildende Schulen:

  • Die schriftlichen Arbeiten werden zentral gestellt
  • Die schriftlichen Arbeiten werden von einer in der Parallelklasse unterrichtenden FachlehrerIn korrigiert.
  • Die mündliche Überprüfung findet in derselben Fremdsprache statt, in der auch die schriftliche Überprüfung stattfand. Zusätzlich wird nach den schriftlichen Überprüfungen Deutsch und/oder Mathematik als weiteres mündliches Prüfungsfach gewählt.
  • Die schriftliche und ggf. mündliche Prüfungsnote wird zu gleichen Teilen zu einer Prüfungsnote zusammengefasst. Die Prüfungsnote geht seit dem Schuljahr 2008/2009 zu 30% in die Jahresnote des Fachs ein.

Weitere Informationen

… zu schriftlichen Überprüfungen und allgemeinen schriftlichen Abschlussprüfungen, z.B. Hauptschul- und Realschulabschluss, finden Sie hier bei der Behörde für Schule und Berufsbildung.

Mediencurriculum Klasse 5-8

Klasse: 5
Fächer: Natur & Technik
Anwendungsebene: System, Bearbeitung
Wichtige Techniken: Authentifikation, Navigieren im System, Speichern und Öffnen von Dokumenten, Ordner anlegen, Dockfunktionalität, Dokumente löschen, Papierkorb leeren, Ordnung nutzen, Drucken, Druckerauswahl
Kenntnisse: Struktur Rechner, Netz, Benutzer, Sicherheit, Schreibprogramm, Speichertechniken, Hilfefunktion, Suchfunktion

Klasse: 5
Fächer: Natur & Technik, Deutsch, Biologie, Bildende Kunst
Anwendungsebene: Textverarbeitung
Wichtige Techniken: Editieren, Formatieren, Gestalten, Rechtschreibprüfung, Bilder in Dokumente einfügen
Kenntnisse: Struktur: Dokument, Abschnitt, Absatz, Wort, Zeichen, Schriftarten, Lexika, Tastaturkürzel

Klasse: 5
Fächer: Mathematik
Anwendungsebene: Diagramme
Wichtige Techniken: Erstellen, Bearbeiten, Einfügen in Textdokumente, Nutzen richtiger Diagramme, Rechenoperationen in Tabellenkalkulation
Kenntnisse: Spalten, Zeilen, Verknüpfungen, Formatierungen, Einsatz richtiger Diagrammarten

Klasse: 6
Fächer: Geographie
Anwendungsebene: Internet-Recherche
Wichtige Techniken: Kataloge/Lexika/Wikis/Suchmaschinen nutzen, Suchraum einschränken, Suchergebnis bewerten
Kenntnisse: Wichtige Suchkriterien nutzen, Suchraum einschränken
Unterrichtseinheit: Projektunterricht

Klasse: 6
Fächer: Deutsch
Anwendungsebene: Webseiten I
Wichtige Techniken: Webseiten bewerten und nutzen, Anlegen von Materialsammlungen, gemeinsame Ordner nutzen
Kenntnisse: Hypertext, Website, Webseite, Links, Struktur einer Seite, Kriterien für eine gute Website, Urheberrecht
Unterrichtseinheit: Präsentation Projektergebnisse

Klasse: 6
Fächer: Kunst
Anwendungsebene: Bilder und deren Bearbeitung
Wichtige Techniken: Bildersuche im Internet, Bildverwaltung, Scannen, Digitalfotos erstellen und einlesen, Skalieren, Ausschnitt, Korrekturen Farbe, Schärfe, Screenshots
Kenntnisse: Bildgröße, Thumbs, Urheberrecht, Schnittstellen, Dateigröße, Auflösung, Farbmodell, Seitenaufbau, Gestaltungskriterien
Unterrichtseinheit: Lehrplan 5/6 – 5 Medien

Klasse: 7
Fächer: Geographie, Geschichte
Anwendungsebene: Präsentation
Wichtige Techniken: Präsentation gestalten, Kartenelemente aufbereiten, Elemente einbinden, Vortrag präsentieren
Kenntnisse: Gestaltungskriterien, Inhaltskriterien, passive Elemente, aktive Elemente, Vortragsregeln

Klasse: 8
Fächer: Deutsch, Kunst, Ausbildung von je 4 Assistenten vorher in einem Filmkurs
Anwendungsebene: Film
Wichtige Techniken: Film und Trickfilm, Filmschnitt, Titel
Kenntnisse: Kamerabedienung

Klasse: 8
Fächer: Physik, Chemie, Biologie
Anwendungsebene: Messen, steuern, regeln
Wichtige Techniken: Workbook einrichten, Versuch aufbauen, Sensoren auswählen, Messgrößen einrichten, Messgeräte anpassen, Versuche auswerten, Graphen erstellen, Größen berechnen, Messwerte auslesen
Kenntnisse: analoge und digitale Sensoren, Abtasttheorem, Ausgleichsgerade
Unterrichtseinheit: Schülerversuche im NW-Unterricht

Das Mediencurriculum ist am KaiFU in das Projektcurriculum integriert.

Profiloberstufe im Eimsbütteler Modell


Das Eimsbütteler Modell ist die gemeinsame Oberstufe des Helene-Lange- Gymnasiums und des Gymnasiums Kaiser-Friedrich-Ufer. Es existiert seit Anfang der 70er Jahren und ist im Oberstufenhaus untergebracht, dem Gebäude des ehemaligen Bismarck-Gymnasiums in der Bogenstraße 59. Hier findet bis auf wenige Ausnahmen der gesamte Unterricht der Oberstufe statt. Grundsätzlich werden in allen Kursen Schüler des Helene-Lange-Gymnasiums und des Gymnasiums Kaiser-Friedrich-Ufer gemeinsam unterrichtet. Auch hiervon gibt es aus organisatorischen Gründen manchmal Ausnahmen. Der Unterricht wird ebenfalls von den Lehrern beider Schulen erteilt. Für die Schüler bedeutet dies, dass sie mit Beginn der Oberstufe mit sehr vielen neuen Mitschülerinnen und Mitschülern zusammen lernen, aber auch mit vielen vertrauten, und dass sie vielen neuen Lehrer begegnen, aber auch vielen vertrauten. Das bietet die Chance auf einen Neuanfang und erleichtert das Ablegen alter, dem Lernerfolg eventuell nicht so förderlicher Gewohnheiten, sichert aber auch die kontinuierliche Begleitung durch diejenige, die seit Klasse 5 bekannt und vertraut sind.

Das Eimsbütteler Modell ist mit über 400 Schülerinnen und Schülern eine sehr große Oberstufe. Dies ermöglicht ein großes Profilangebot. Die Schülerinnen und Schüler können nicht nur aus ca. 8 unterschiedlichen Profilen wählen, auch im Wahlbereich gibt es Fächer wie z. B. Informatik, Französisch, Wirtschaft sowie Chor, Band und Orchester. Im vor zwei Jahren (Schuljahr 16/17) grundlegend sanierten Gebäude des Oberstufenhauses fällt es leicht, sich als junge Erwachsene zu fühlen und auch zu verhalten. Es herrscht eine sehr freundliche, offene und sozusagen „voruniversitäre“ Atmosphäre. Die technische Ausstattung des Hauses entspricht den Anforderungen an modernen Unterricht: Beamer in jedem Kursraum, flächendeckend WLAN, eine Mediothek und ein Computerraum, ein Theaterfachraum und moderne naturwissenschaftliche Fachräume. Eine große Aula mit einem Kioskbetrieb für Getränke und Snacks und ein frisch sanierter Schulhof ermöglichen entspannte Pausen.

Informations-Faltblätter zu den Profilen